4.9 KiB
Ghostnet.AI Infrastruktur
Dokumentation für die Infrastruktur eines privaten Homelabs mit öffentlich erreichbaren Webdiensten, einem WireGuard-Zugang und einem dedizierten KI-Server. Dieses Repository hält Architekturentscheidungen, den belegten Betriebsstand und Verfahren für Einrichtung, Betrieb und Sicherheitsabnahme fest.
Projektstand: 19.09.2026. Die Dokumentationsrevisionen sind zusammengeführt. Mehrere Sicherheitsmaßnahmen und technische Abnahmen stehen noch aus. Der KI-Server ist derzeit ein frisch eingerichtetes Basissystem; sein LLM-Anwendungsstack soll in einem späteren Sprint mit Ansible installiert werden.
Überblick
flowchart LR
Internet --> Router[Fritzbox]
Router -->|HTTP/HTTPS| NPM[Nginx Proxy Manager]
Router -->|WireGuard| VPN[wg-easy]
NPM --> Apps[Webdienste in eigenen LXCs]
VPN --> LAN[Heimnetz]
LAN --> PVE[Proxmox und Service-LXCs]
LAN --> AI[KI-Server]
NPM -.-> AI
Der Reverse Proxy und das VPN-Gateway laufen in getrennten Proxmox-LXCs. Weitere Webdienste befinden sich in eigenen LXCs. Der physische KI-Server ist für lokale Inferenz und darauf aufbauende Anwendungen vorgesehen. Die gestrichelte Verbindung zum KI-Server beschreibt einen geplanten Veröffentlichungsweg für LLM-Anwendungen; die Dienste sind dort noch nicht installiert.
Die drei vorgesehenen VPN-Netzwerkrollen sind Familie (gesamtes Heimnetz), Server Admin (bestätigte Server und Service-LXCs) und LLM Admin (nur KI-Server). Ihre serverseitige Durchsetzung ist noch nicht abgenommen. Anwendungsanmeldung, SSH-Schlüssel und API-Schlüssel bleiben zusätzliche, eigenständige Zugangskontrollen.
Aktueller Stand
| Bereich | Belegter Stand | Nächster Nachweis oder Schritt |
|---|---|---|
| KI-Server | Debian-Basissystem und getrennte SSH-Konten; lesender Teilabgleich am 18.09.2026 | LLM-Anwendungsstack später mit Ansible einrichten und abnehmen |
| VPN | wg-easy v15.4.0 auf CT 105 aktiv; ein externer Laptop-Teiltest liegt vor | Rollenrechte serverseitig umsetzen und mit erlaubten sowie gesperrten Zielen testen |
| Reverse Proxy | NPM auf CT 103 dokumentiert; Fail2Ban laut Betreiber fest gepinnt und wieder in Betrieb | Effektive Jails, Sperren und Wiederanlauf prüfen |
| Identität | Keycloak/OIDC laut Betreiber produktiv für Vaultwarden | Öffentlich erreichbare Keycloak-Administration sperren und den OIDC-Login erneut prüfen |
Der Dokumentationsindex enthält die datierten Quellen, offenen Angaben und Abnahmegrenzen. Er ist die maßgebliche Übersicht für den aktuellen Projektstand. Eine Zielbeschreibung in diesem README oder den Architekturdokumenten ist kein Nachweis für eine bereits wirksame Konfiguration.
Dokumentation lesen
| Einstieg | Inhalt |
|---|---|
| Dokumentationsindex und Projektstand | Dokumentenübersicht, bestätigte Entscheidungen und offene Befunde |
| Zielarchitektur | Komponenten, Datenwege und geplante Sicherheitszonen |
| Zugriffsmodell | Rollen, Zugriffsmatrix und Authentifizierung |
| Basissystem und Benutzer, Netz und SSH | KI-Server-Basis und zugehörige Prüfungen |
| Reverse Proxy und Fail2Ban | Konfiguration, Keycloak-Korrektur und ausstehende Abnahme |
| WireGuard-Gateway | Gateway-Aufbau, Ist-Stand und Rollen-Firewall |
| Client-Verwaltung | Profile ausgeben, ändern, widerrufen und Rollen prüfen |
| Windows 11 und Linux | Einrichtung und Nutzung auf Endgeräten |
| WireGuard-Implementation-Log | Historie, Tests und Korrekturen früherer Befunde |
Arbeiten mit dem Repository
Dieses Repository enthält derzeit Dokumentation und noch keine Ansible-Rollen oder ausführbare Bereitstellung des KI-Anwendungsstacks. Vor einer Infrastrukturänderung den Ist-Stand am betroffenen Host prüfen, die passende Fachanleitung lesen und die dort genannten Abnahmeschritte dokumentieren. Der KI-Server soll bis zum geplanten Ansible-Sprint abgesehen von den eingerichteten Benutzerzugängen ein Basissystem bleiben.
WireGuard-Profile enthalten private Schlüssel. Sie gehören nicht in Git, Ausgaben oder freigegebene Dokumente. Das lokale Verzeichnis docs/GNAI-006-profiles/ schließt Profil-Dateien über eine eigene .gitignore aus; es ist kein Verteiler- oder Backup-Ort für Zugangsdaten.
Änderungen am Projektstand sollten zuerst im zuständigen Fachdokument mit Datum und Beleg erfasst werden. Anschließend den Index und diese README aktualisieren, wenn sich eine übergreifende Aussage geändert hat.